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Ein paar Fragen an Brigitte Gantke



Was macht eigentlich Brigitte Gantke?

Nach Jahrzehnten der 50-Stunden-Woche als Anästhesistin und Schmerztherapeutin habe ich vor anderthalb Jahren meine Arbeit im Krankenhaus aufgegeben und mache „nur“ noch an dreieinhalb Tagen Schmerzsprechstunde. Auch die Vielzahl an Ehrenämtern in der FDP und der Berufspolitik habe ich zurückgefahren, aktuell bin ich nur noch im Berufsverband Hartmannbund im Landesvorstand und in der Auswahlkommission der FNF-Stipendiaten tätig. Wie eine Kollegin von der FNF vor kurzem sagte: „Jetzt kommt die Kür…“. 



Ein guter Tag beginnt mit...? 

… Vogelgezwitscher und dem Sich-im-Spiegel-Anlächeln.



Als Kind wollten Sie sein wie...?

…meine Mutter, die für ihre Zeit sehr unbeirrt streitbar, feministisch und Gerechtigkeit liebend war. 



Wann kamen Sie das erste Mal mit der Politik in Berührung? 

Im Prinzip war ich schon immer politisch in dem Sinne, dass ich mich bereits in der Grundschule nicht nur für meine, sondern auch für die Interessen der anderen Kinder eingesetzt habe und schon Klassensprecherin war. 



Liberal bedeutet für Sie...? 

All die klassischen Grundsätze wie freie Entfaltung des Individuums, Eigenverantwortung, Subsidiaritätsprinzip, Rechtsstaatlichkeit und Prinzip des Privateigentums und der Möglichkeit der freien Marktwirtschaft sind für mich Motor und Antrieb. 



Wenn Sie eine einzige Sache auf der Welt verändern könnten, was wäre das? 

Machtkonzentration und damit Machtmissbrauch zu verhindern, auf allen Ebenen; das wäre ein riesiger Schritt für eine sich positiv weiter entwickelnde Welt! 



Mit welcher Persönlichkeit – lebendig oder tot – würden Sie gern einmal zu Abend essen?

Ich hätte immer gerne mal Madeleine Albright kennen gelernt. 



Schenken Sie uns eine Lebensweisheit? 

Zum einen halte ich es mit Kennedy: „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.“ Zum anderen habe ich im Ohr, was meine Mutter immer sagte: „Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt!“ 



Ein Wort zum VLA:

Im VLA habe ich viele nette, differenzierte, interessante und gebildete Menschen aller Altersgruppen kennen lernen dürfen, und ich finde so einen Austausch über berufliche, private und familiäre Kontakte hinaus sehr wichtig und bereichernd!

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