Ein paar Fragen an Georg von Groeling-Müller



Was macht eigentlich Georg von Groeling-Müller?

Er lässt sich von seiner Frau die Abschnitte der Bremer Tageszeitung Weser Kurier vorlesen, die er gekennzeichnet hat. Dann sucht er im Computer die Nachrichten der Freien Demokraten Bremen und Bund heraus und arbeitet an der Familiengeschichte. Die tägliche Phoenixrunde und „Phoenix der Tag“ sind ein Muss.


Ein guter Tag beginnt mit...?

dem von meiner Frau Sabine vorbereiteten Frühstück.


Als Kind wollten Sie sein wie...?

meine Vetter Rupi. Der junge Leutnant der Panzerabwehr kam gelegentlich in einer Leutnantsuniform mit einem Militärkübelwagen aus der nahen Garnisonsstadt Osterode zum Gut meiner Großmutter und fuhr uns Kinder mit Tempo durch das hügelige Gelände.


Wann kamen Sie das erste Mal mit der Politik in Berührung?

Als ich 1932 als 5-Jähriger mit meiner Großmutter mit der Kutsche vom Gut Mörlen zur Wahl [des Reichspräsidenten, Anm. d. Red.] ins Nachbardorf fuhr. Zur Wahl standen damals Hindenburg und Hitler. Großmutter wählte natürlich Hindenburg. Aber 1936 trat ich mit neun Jahr in die Hitlerjugend ein.


Liberal bedeutet für Sie...?

Freiheit. Eigenverantwortung, Verantwortung für die Familie, für die Gemeinde und für das Land.


Wenn Sie eine einzige Sache auf der Welt verändern könnten, was wäre das?

Die Abschmelzung der Pole.


Mit welcher Persönlichkeit – lebendig oder tot – würden Sie gern einmal zu Abend essen?

Mit Claus Graf von Stauffenberg.


Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Und der ist nicht freu,

der da will tun können was er will,

sondern der ist frei,

der wollen kann, was er tun soll.

Matthias Claudius