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EIN PAAR FRAGEN HELENE OLBERTZ-SCHOPP



Was macht eigentlich Helene Olbertz-Schopp?

Was die doch schwindenden Kräfte noch zulassen: Haus- und Gartenarbeit, Immobilienverwaltung, Familienmanagement, Nachbarschaftspflege.


Ein guter Tag beginnt mit...?

… der freudigen Erkenntnis, dass er überhaupt für mich beginnt (schließlich bin ich schon 92), und einem dankbaren Vaterunser.


Als Kind wollten Sie sein wie...?

… meine Heldin aus dem gleichnamigen Kinderbuch „Tapfere kleine Renate“ von Max Dreyer, denn Renate hat in schwierigen Zeiten immer besonnen und erfolgreich gehandelt. Ihr Mut und ihre Zuversicht haben mir imponiert.


Wann kamen Sie das erste Mal mit der Politik in Berührung?

Meine Eltern führten zur NS-Zeit nur sehr vorsichtige Gespräche über Politik und versuchten, mich im demokratischen Geist zu erziehen, was durchaus nicht risikolos war. Im Studium habe ich mich früh der liberalen Hochschulgruppe angeschlossen und den dort stattfindenden Austausch mit Gleichgesinnten sehr genossen. Der „liberale Seniorenbund“ für Exmatrikulierte war und ist für mich eine geistige Heimat, die jährlichen Pfingsttreffen sind für mich Glanzpunkte in meinem Alltag. Die goldene Beitrittsnadel der FDP ziert schon seit längerem mein Revers.


Liberal bedeutet für Sie...?

… ein freies Leben in Selbstverwirklichung und respektvollem Umgang mit meinen Mitmenschen.


Wenn Sie eine einzige Sache auf der Welt verändern könnten, was wäre das?

Ich würde für eine weltweite Versorgung mit Trink- und Agrarwasser sorgen, weil ich dies für eine Voraussetzung halte für das Ende von Hunger und (vielen) Konflikten.


Mit welcher Persönlichkeit – lebendig oder tot – würden Sie gern einmal zu Abend essen?

Torsten Sträter ist mein Wunschkandidat, weil er humorvoll-kritisch seine Meinung vertritt und das auch noch mit viel Sprachwitz.


Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Tu es oder lass es – in zehn Jahren wirst du es bereuen!


Ein Wort zum VLA:

Für mich ist der VLA ein wichtiger, gut vernetzter Freundschaftsbund, in dem ich mich politisch beheimatet fühle. Hier kann ich kontrovers diskutieren, ohne Ausgrenzung zu erfahren, neue Impulse erhalten und lieb gewonnene Bekanntschaften pflegen.

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